Drohnen Simulator

Ich habe mittlerweile für mein Drohnen-Projekt eine Fernsteuerung gekauft. Ich habe mich dabei für die „FrSky Taranis Q X7“ mit 2,4 GHz und Access Protokoll entschieden. Diese Fernsteuerung kann mit einem mini USB-Kabel an den Computer angeschlossen werden. Das Kabel ist leider etwas kurz.

Seitdem ich die Fernsteuerung erhalten habe, habe sich schon etwas im Simulator geübt.

The Drone Racing League Simulator

Als Simulator habe ich mich für den „The Drone Racing League Simulator“ entschieden. Dieser kann als Computerspiel auf Steam heruntergeladen werden und ist sowohl mit Windows als auch mit Mac kompatibel. Das Spiel hat 8,19 € gekostet.

DRL (Drone Racing League) ist eine globale Organisation. Sie veranstaltet Wettkämpfe und Weltmeisterschaften im Drohnen-Racing. Diese Organisation ist auch der Inhaber des gleichnamigen Simulators.

Racing und Freestyle

Bis jetzt habe ich zwei der möglichen Optionen ausprobiert, Racing und Freestyle.

Beim Racing hat man einen vorgegebenen Par­cours. Es gibt mit LED-Streifen gekennzeichnete Hindernisse, die man durchfliegen muss. Dabei wird die Zeit gemessen.

Im Freestyle kann man auf einer offenen Karte herumfliegen und Tricks machen, oder andere Manöver üben.

Aktuell fliege ich noch mehr im Freestyle, um die Grundlagen zu üben. Die Rennen sind schwieriger und das ständige Abstürzen und Kollidieren kann demotivierend sein.

Kamerawinkel

Den Kamerawinkel kann man im Simulator einstellen. Der Winkel war auf 25° voreingestellt. Ich habe den Winkel anfangs so gelassen. Dann habe ich auch mal andere Winkel ausprobiert.

Der Vorteil bei einem Winkel von 0° ist, dass man gut einschätzen kann, ob die Drohne horizontal ausgerichtet ist. Wenn der Horizont in der Mitte des Bildschirms ist, ist man in einer horizontalen Lage. Der Nachteil bei einem Winkel von 0° ist, dass man beim geradeaus fliegen nicht so viel sieht. Wenn man mit einem Drohnenwinkel von 45° schnell nach vorne fliegt, sieht man mit einem Winkel von 0° nicht mehr viel.

Deshalb habe ich den Kamerawinkel in verschiedenen Positionen ausprobiert. Ich habe 15° und 20° getestet. Mittlerweile bin ich wieder bei 25°. Der Vorteil von 25° ist, dass man auch bei höherer Geschwindigkeit in Flugrichtung schauen kann. Der Nachteil ist, dass es schwieriger ist, langsam zu fliegen. Es ist ebenfalls schwieriger auf der Stelle zu schweben, weil es nicht eindeutig ist, wann man in einer horizontalen Lage ist.

Ich werde weiterhin noch etwas mit dem Kamerawinkel herumexperimentieren.

Empfänger und Te­le­me­t­rie

Zusammen mit der Fernsteuerung habe ich auch schon einen Empfänger und ein Telemetrie-Messgerät gekauft. Bei dem Empfänger habe ich mich für den „FrSky Archer RS“ entschieden. Dieser hat zwei Antennen und somit eine bessere Verbindung zum Sender. Zudem verfügt er über eine volle Reichweite für Telemetrieübertragung. Ein kleinerer Empfänger, der Archer M+ hingegen verfügt nur über eine Telemetrieübertragung von 500 bis 600 Metern.

Der Telemetriesensor ist der „FrSky 2S-6S LiPo Sensor für Smartport Telemetrie“. Dieser kann an den Balancer-Port des Akkus angeschlossen werden. Darüber kann die Spannung jeder einzelnen Zelle gemessen werden. Diese Spannungsdaten werden dann über ein Kabel mithilfe von „Smartport“ an den Empfänger übertragen. Der Empfänger überträgt dann die Spannungsdaten an die Fernsteuerung. An der Fernsteuerung kann ich dann eine Warnung einstellen, wenn eine Zelle unter 3,5 V fällt.

Ich habe zudem noch zwei „Li-Ion Akku 3,6V 3120mAh – 30A Entladerate“ Akkus gekauft. Diese kommen in die Fernsteuerung. Die Fernsteuerung selbst verfügt über ein Batteriefach mit einem Balancer-Port. Die Batterien können über das USB-Kabel geladen werden.

In nächster Zeit muss ich mich noch näher mit dem Quadrokopter selbst und dem FPV System beschäftigen. Ich muss die passenden Teile aussuchen und die Kompatibilität überprüfen. Währenddessen werde ich weiterhin am Simulator das Fliegen üben.

 

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