Gedanken übers Sparen

Ich habe mir vor einiger Zeit einen Mac mini gekauft. Davor habe ich ein MacBook Pro verwendet, was 9 Jahre alt war. Das MacBook war zuletzt sehr langsam. Während ich daran gearbeitet habe, ist es auch öfters vorgekommen, dass ein Programm sehr lange geladen hat oder abgestürzt ist. Das war bei dem Programmieren sehr nervig. Ich musste auch öfters den Computer neu starten damit beispielsweise das Bluetooth wieder funktioniert hat. Seitdem ich den Mac Mini gekauft habe, hatte ich keine Probleme mehr mit dem Computer.

Allerdings hat der Mac Mini Geld gekostet. Wenn ich also keinen neuen Computer gekauft hätte, hätte ich stattdessen das Geld investieren können. Laut meinen Berechnungen hatte ich im Jahr 2020 eine Sparquote von 54 % und eine Investitionsquote von 69 %. Durch den Kauf des Mac Minis ist meine Sparquote in diesem Jahr bis jetzt deutlich geringer und nur bei 18 % und die Investitionsquote bei 12 %. Ich denke, dass ich vor allem bei einem verhältnismäßig geringem Einkommen mehr „Konsumieren“ sollte und weniger investieren, weil der Return einer Investition in den eigenen „Konsum“ höher ist als in Aktien. Natürlich ist dieser Return schwierig oder nicht zu messen. Der Mac Mini den ich gekauft habe, erspart mir Zeit und motiviert mich programmieren zu lernen. Ob das dann später einen Einfluss auf mein Gehalt hat oder einen anderen finanziellen Einfluss, kann man hinterher schwer sagen. Trotzdem denke ich, dass eine Sparquote und Investitionsquote von 20 % bis 40 % für mich persönlich akzeptabel wäre.

Was ich damit sagen wollte ist, dass mehr sparen nicht unbedingt besser ist, wenn dadurch Käufe verhindert werden, die den eigenen Lebensstandard oder das Humankapital erhöhen.

 

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