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Kontensystem und meine Umsetzung

Ein Kontensystem ist an sich einfach ein System von verschiedenen Konten mit bestimmten Funktionen, die dabei helfen sollen, seine eigenen Finanzen besser in den Griff zu bekommen und eine bessere Übersicht zu haben. Dabei fängt jedes Modell mit dem Konto an, wo Geld reinkommt. Das ist meistens das Girokonto. Das einkommende Geld wird dann auf verschiedenen Unterkonten aufgeteilt. Die Aufteilung verändert sich von Kontenmodell zu Kontenmodell.

Welche Konten habe ich?

Ich habe insgesamt 4 Konten. Dazu kommt noch eine Kreditkarte und ein Depot. All das habe ich bei der Comdirect Bank. Da ich monatlich einen Sparplan ausführen lasse zahle ich keine Kontoführungsgebühren. Dafür zahle ich natürlich Transaktionskosten bei der Ausführung der Sparpläne. Die 4 Konten, die ich habe, sind:

  • Girokonto
  • Tagesgeldkonto
  • Währungskonto in USD
  • Verrechnungskonto
 

Die Struktur, die ich persönlich nutze, sieht wie folgt aus:

Kontensystem Übersicht

Girokonto

Momentan bin ich Schüler und habe keinen Vollzeitjob. Daher bestehen meine Einnahmen aus Taschengeld, Gehalt des Nebenjobs und gelegentliche Dividenden. Diese drei Gelder gehen auf mein Girokonto ein. Taschengeld bekomme ich monatlich 130 €. Bei dem Nebenjob kann ich maximal 450 € pro Monat verdienen. Da ich bis jetzt hauptsächlich nicht ausschüttende ETFs habe, bekomme ich noch nicht viele Dividenden. Die höchste Dividende bis jetzt waren 33 € von Alstria für ein gesamtes Jahr.

Mein Girokonto ist auch mit Amazon und PayPal verbunden. Viele Abgänge sind von PayPal und Amazon. Über das Girokonto wird außerdem noch die Kreditkarte abgerechnet.

Mein Ziel ist es, auf dem Girokonto genug Geld zu haben um laufende Ausgaben zu bezahlen. Alles Geld, was ich übrig habe, überweise ich auf die beiden Konten Tagesgeldkonto oder Verrechnungskonto.

Tagesgeldkonto

Auf das Tagesgeldkonto überweise ich Geld, wenn ich meine Liquidität erhöhen möchte, um mir etwas Bestimmtes in der Zukunft zu kaufen. Wenn ich beispielsweise ein neues Handy oder einen neuen Computer kaufen möchte, würde ich das Tagesgeldkonto nutzen, um über mehrere Monate dafür zu sparen. Wenn ich dann genug Geld habe, würde ich das Geld verwenden, um etwas zu kaufen.

Das Tagesgeldkonto ist für mich kein Backup oder Notgroschen. Ich habe einen Notgroschen von 500 € als Bargeld. Der Notgroschen ist primär für den Fall, dass mein iPad kaputtgeht. Das iPad benutzt ich in der Schule. Wenn es also kaputtgeht, kann ich nicht mehrere Monate warten, bis ich genug Geld habe um mir dann ein neues zu kaufen.

Ich benutzte das Tagesgeldkonto auch, um Geld zu sparen, was ich nicht in Aktien investieren möchte. Aktien sind meiner Meinung nach eine gute Möglichkeit langfristig Vermögen aufzubauen. Ich denke aber, dass Investitionen in das Humankapital einen größeren Return haben als Aktien. Daher nutzte ich das Tagesgeldkonto auch für Investitionen in mein Humankapital. Beispielsweise habe ich mir davon ein Abo für 1 Jahr Skillshare gekauft.

Währungskonto in USD

Ich habe vor längerem ein Währungskonto in USD eröffnet. Warum? Einfach um es mal ausprobiert zu haben. Wenn ich jetzt innerhalb weniger Tage oder Wochen keine Euros mehr haben wollen würde, könnte ich das. Zudem weiß ich jetzt wie der Prozess abläuft. Leider ist es nicht möglich Dividenden, die in USD gezahlt werden auch auf dem Währungskonto zu erhalten. Gebühren fallen beim Wechseln von Euro in USD natürlich auch immer noch an.

Die Erfahrung eines Fremdwährungskontos war also gut, nutzen tue ich es aber nicht wirklich.

Ich sehe die Schweiz als Land und den Schweizerfranken als sehr stabil. Ich könnte mir daher in Zukunft vorstellen, ein Fremdwährungskonto in CHF zu haben.

Verrechnungskonto

Das Verrechnungskonto ist zum Aktien / ETF kauf da. Jeden Monat überweise ich einen Betrag zwischen 100 € und 400 € auf das Konto und passe dann meinen Sparplan auf die jeweilige Summe an. Wie viel ich investiere, hängt hauptsächlich von meinen anderen Ausgaben und meinen Plänen für die nächsten Wochen und Monate ab. Sind meine Ausgaben etwas höher, fällt der Sparplan niedriger aus. Sind meine Ausgaben etwas niedriger, fällt der Sparplan etwas höher aus.

Die Aktien oder ETFs die ich kaufe, ändern sich auch mit der Zeit. Ich habe allerdings die Regel, dass ich kein Geld von dem Verrechnungskonto zurück auf das Girokonto buche. Wenn ich mich als entschieden habe, das Geld zu investieren, dann tue ich das auch.

Ich investiere keinen festen Betrag und auch keinen prozentual Anteiligen. Der Grund dafür ist, dass es keinen Mehrwert bringt an einer bestimmten Zahl festzuhalten. Ich habe allerdings das Big Picture im Blick und weiß somit, dass ich dieses Jahr bis jetzt eine Sparquote von 59 % hatte. Diese Kennzahl beachte ich auch, wenn ich größere Käufe tätige.

Kreditkarte und Depot

Eine Kreditkarte habe ich um damit bezahlen zu können. Ich lade den Betrag, den ich ausgegeben habe aber meistens wieder sofort über das Girokonto auf. Ein Verschuldungsproblem habe ich also mit der Kreditkarte nicht.

Für das Depot kaufe ich jeden Monat Aktien oder ETFs. Ich habe nicht den Plan in nächster Zukunft etwas davon zu verkaufen. Um eine bessere Übersicht über mein Depot zu haben, benutze ich Portfolio Performance.

Aktuelle Asset Allocation

Simon Hesse Asset Allocation vom 30.11.2020

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