Learnings aus „Psycho-Cybernetics“

Der Titel lässt sich mit „psychische Steuerung“ übersetzten und in dem Buch geht es darum, die eigene Psyche, und darin vor allem das eigene Selbstbildnis, zu verändern um somit ein erfolgreicheres, besseres und glücklicheres Leben zu führen.

Das Buch verspricht schon auf dem Cover

  • Verbesserung des Selbstbildes
  • Anwendung der positiven Vergangenheit
  • Setzen und umsetzen würdiger Ziele
  • Entwickeln von Barmherzigkeit, Selbstachtung und Vergebung
  • Kultivierung des rationalen Denkens
  • Entdeckung des Schlüssels zu einem glücklicheren und erfolgreicheren Lebens

Das ist ganz schön viel. Die Antwort auf diese ganzen Versprechen ist laut dem Autor Maxwell Maltz die Veränderung des Selbstbildes. Dieses Bild, was man von sich selbst hat, beeinflusst das eigene Verhalten und somit alle oben aufgezählten Aspekte.

Dieses Bild hat man nicht nur von sich selbst, sondern auch von andere Personen. Daher hier ein kurzes Experiment.

Bild von Wikipedia

Bild von Elon Musk. Visionär (Unternehmen SpaceX), Genie (entwickelt die Zukunft), sehr produktiv (ist CEO von mehreren Firmen)

Bild von Wikipedia

Bild von Warren Buffett. Sehr intelligent (liest mehrere Stunden pro Tag), erfolgreicher Unternehmer (Berkshire Hathaway), ungesunder Lebensstil (frühstückt jeden Morgen bei McDonalds)

Bild von Wikipedia

Bild von David Goggins. Ultramarathonläufer, Navy Seal, Autor (von dem Buch „Can‘t Hurt Me“)

Diese drei Personen sind sehr verschieden. Außerdem haben sie selbst verschiedene Selbstbilder von sich. Das Selbstbild eines Athleten und eines Unternehmers ist sehr verschieden.

Man sieht an diesem Beispiel auch, dass ein Selbstbild nicht schwarz oder weiß, gut oder schlecht ist, sondern in verschiedene Bereiche aufgeteilt werden kann. Beispielsweise treiben Elon Musk und Warren Buffett deutlich weniger Sport als David Goggins. Dafür verdienen Elon Musk und Warren Buffet vermutlich auch mehr als David Goggins. Warren Buffet ist sehr intelligent und liest mehrere Stunden pro Tag, frühstückt dafür jeden Tag bei McDonalds.

Diese Beispiele sollen illustrieren, dass das Selbstbild mehrere Facetten hat und man diese getrennt betrachten sollte.

Change the self-image and you change the personality and the behavior.

Maxwell Maltz

Dieses Zitat zeigt sehr gut die eine Seite der Medaille. Das Selbstbild beeinflusst als die Persönlichkeit und das Verhalten. Genauso beeinflusst aber auch das Verhalten das Selbstbild.

Die Idee ist, Erfahrungen zu schaffen oder wiederzuentdecken, die darauf schließen lassen, dass das Verhalten mit einem bestimmten Selbstbild übereinstimmen.

Man schafft also Referenzen für das eigene Gehirn, um somit an ein gewünschtes Selbstbild zu glauben.

Diese Referenzen müssen über einen längeren Zeitraum aufgebaut werden. Als Beispiel werden im Buch 21 Tage genannt.

Diese Referenzen können durch eine Challenge, wie beispielsweise eine 30 Tage Challenge aufgebaut werden. Dabei ist es wichtig, dass diese Referenzen gemessen und am besten visuell dargestellt werden.

Bild von Twitter

Wenn man beispielsweise David Goggins fragen würde, ob er einen Marathon laufen könnte, würde er vermutlich mit „Ja“ antworten, da er schon mehrerer Marathons gelaufen ist und daher schon genug Referenz hat. Er hat ein Selbstbild eines Langstreckenläufers.

Das Aufbauen eines Selbstbildes ist also Thema des Buches „Psycho-Cybernetics“.

Daraus folgt das Learning.

Das Ziel ist es, ein gewünschtes Selbstbild aufzubauen. Dies geht, indem man Referenzen (Verhalten der Vergangenheit) aufbaut.

*Beitragsbild von Amazon.

Mich benachrichtigen, wenn es einen neuen Beitrag gibt.

 
 
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
Email
Share on linkedin
LinkedIn
Share on facebook
Facebook