Rational oder rationalisiert? 🤨🧐

Woher weiß ich, ob ich eine rationale Entscheidung treffe, oder eine irrationale Entscheidung versuche zu rationalisieren?

In den letzten Tagen und Wochen habe ich mir überlegt, Geld für ein neues Handy und oder ein neuen Mac auszugeben. Wenn man Geld scheißt, muss man sich natürlich keine Gedanken darüber machen. Dann kauft man sich einfach beides sofort. Da die meisten Menschen, ich eingenommen aber nicht unendlich viele Ressourcen habe, muss man sich entscheiden. Bei dieser Entscheidung muss man sich am Ende fragen, ob man tatsächlich eine rationale Entscheidung getroffen hat, oder ob man eine irrationale Entscheidung rationalisiert hat. Mit anderen Worten. Hat man sich richtig entschieden oder sich selbst verarscht.

Um die Antwort vorwegzunehmen, ich denke nicht, dass es auf diese Frage immer eine eindeutige Antwort gibt.

Das Problem bei dem rationalisieren ist, dass man nach der Kaufentscheidung der Meinung ist, dass diese Entscheidung rational war. Denn man hat es ja geschafft sich selbst davon zu überzeugen.

Ansatz mit Regeln

Ein Ansatz wäre Regeln aufzustellen. Diesen Ansatz habe ich persönlich nicht für mich gewählt.

Bei diesem Ansatz kann man Regeln für sich selbst aufstellen. Diese Regeln können dann eine Orientierung geben, wenn man eine Entscheidung treffen muss. Beispielsweise könnte man die Regel aufstellen, dass man kein Handy kauft, dass mehr als die monatlichen Einnahmen kostet. Bei mir als Schüler bei einem 450 € Job, wäre das durchaus realistisch, wenn man bedenkt, dass manche Jugendliche Handys für mehr als 1.000 € besitzen. Für Personen die Vollzeit arbeite, wäre der Faktor vermutlich kleiner und eher bei 0,5 oder 0,1 des monatlichen Einkommens.

Ich denke, dass solche Regeln einen guten Rahmen machen würden. Zudem würden die Regeln dazu motivieren das Einkommen zu erhöhen. Denn bei höherem Einkommen, würden auch die absoluten Beträge steigen, auch wenn die relativen Beträge gleich bleiben würden.

Ansatz Big Picture

Den Ansatz Big Picture ist ein Ansatz, den ich selbst verfolge. Dabei versuche ich eine Entscheidung anhand eines Gesamtbildes zu treffen. Als Gesamtbild hält hierbei die Übersicht in Numbers her. Dort habe ich Grafiken, die mir erlauben meine Finanzen visuell zu sehen und somit hoffentlich intelligente Entscheidungen zu treffen.

Das Big Picture ist dabei in 2 Grafiken zu erkennen. In der ersten Grafik sieht man ein Linien-Diagramm. Dabei werden die Ausgaben von einer blauen Linie repräsentiert und die Einnahmen von einer grünen Linie. Solange in den meisten Monaten die blaue Linie unter der grünen Linie ist, ist alles gut. Mit anderen Worten, solange die Einnahmen zu 80 % die Ausgaben übersteigen, ist das Big Picture in Ordnung. Die andere Grafik repräsentiert das Gesamtvermögen. Dabei ist idealerweise eine Linie zu sehen, die links unten anfängt und rechts oben aufhört. Mit anderen Worten ist das Big Picture erreicht, wenn das Gesamtvermögen wächst.

Diese beiden Grafiken erstelle ich für mich in Numbers. Jedes Jahr erstelle ich eine neue Numbers Tabelle. Somit fängt die Grafik immer im Januar an und endet im Dezember.

 

Was meinst du? Welcher Ansatz gefällt dir besser?

Mich benachrichtigen, wenn es einen neuen Beitrag gibt.

 
 
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
Email
Share on linkedin
LinkedIn
Share on facebook
Facebook